Selbstvertrauen dank Fitnesstraining

Kennst Du den Moment, in dem Du Dir etwas mehr Selbstvertrauen wünscht? Nur ein kleines bisschen mehr, um Die eine Sache zu machen – um ein wichtiges Thema zu klären, ein Problem aus der Welt zu schaffen, oder das hübsche Mädchen / den hübschen Typen anzusprechen.

Unsere innere Stimme sagt uns, dass wir das nicht können, nicht machen sollten, dass das unmöglich ist, oder, dass es sowieso nicht funktioniert. Wir müssen erst dieses, oder jenes machen. Wir brauchen erst mehr Selbstvertrauen und dann, wenn wir bereit dafür sind, dann machen wir das.

Bullshit!

Du wirst niemals bereit sein und wenn Du bereit bist, dann hast Du zu lange gewartet! Die innere Stimme verarscht uns in solchen Momenten ganz schön, denn vollkommen egal, wie lange wir uns vorbereiten, wirklich bereit fühlen wir uns nie, es gibt immer noch etwas auszusetzen, oder zu verbessern.

Selbstvertrauen wächst im Training

Bei vielen Jungs, die anfangen im Fitnessstudio zu trainieren und Gewichte heben, gibt es ein spannendes Phänomen zu beobachten. Sie ziehen das Training kontinuierlich über mehrere Wochen und Monate durch. Nach einer gewissen Zeit sind erste Erfolge zu sehen und es verändert sich nicht nur die Optik sondern die komplette Ausstrahlung. Ein zurückhaltender Junge strahlt plötzlich eine ganz andere Präsenz aus. Woher kommt das?

Im Training geht es darum, sich Schritt für Schritt zu steigern und stärker zu werden. Stärker wirst Du, indem Du über die Zeit immer schwerere Gewichte bewegst. Ab einem gewissen Punkt kommt auch hier die innere Stimme und sagt: „Das ist zu schwer, das schaffst Du nicht.“.

Jetzt hast Du zwei Möglichkeiten:

  1. Du lässt das mit dem Training, der körperlichen Fitness und dem Wunschkörper sein und legst Dich gemütlich auf das Sofa.
  2. Du zeigst, was Du wirklich kannst und bewegst das Gewicht.

Option 1 fällt raus, also nimmst Du das Gewicht, ziehst durch und schaffst es. Du hast Deine innere Stimme besiegt!

Genau diese Momente machen Dich mental stark. Du warst nicht bereit, hast es trotzdem gemacht und jetzt strahlst Du plötzlich voller Selbstvertrauen. Ist Dir aufgefallen, in welcher Reihenfolge der Prozess abläuft?

Selbstvertrauen aufbauen

Selbstvertrauen baust Du immer rückblickend auf, niemals vorwärts. Du bezwingst das Gewicht, das Dir zu schwer erschien. Du bewältigst eine Herausforderung, für die Du nicht bereit warst und jetzt, nachdem Du es gemacht hast, kannst Du auf diese Fähigkeit vertrauen. Das ist der Schlüssel, um ein unerschütterliches Selbstvertrauen aufzubauen.

Herzlichen Glückwunsch, Du weißt jetzt, wie Du Dein Selbstvertrauen aufbauen kannst. Sorry, dieses Wissen hat auch seine Schattenseiten, denn ALLE Ausreden, die Du Dir erzählst, warum Du für eine Sache noch nicht bereit bist, sind damit hinfällig.

„Feel the fear and do it anyway.“

Das einzige, wofür diese Ausreden noch dienen können, ist als Kompass. Sobald die innere Stimme anfängt zu erzählen, weshalb Du etwas nicht kannst, oder noch nicht bereit dafür bist, weißt Du: Das ist genau die Sache, die ich machen muss, um mein Selbstvertrauen weiter auszubauen!

Diese Fähigkeit lernst Du im Training beim Gewichte stemmen und für jede gemeisterte Herausforderung speichert unser Gehirn eine positive Referenzerfahrung ab. Desto mehr Referenzerfahrungen wir von dieser Art haben, desto normaler wird der Prozess für unser Gehirn und es fällt uns leicht, dieses Verhalten auf andere Bereiche zu übertragen. Egal, ob in Beziehungen, im Beruf, im Alltag, oder in anderen schwierigen Situationen.

Das ist der Grund, weshalb der Junge, der angefangen hat zu trainieren, nur um einen super Körper zu haben, jetzt auch mental fitter ist und spürbar mehr Selbstvertrauen in anderen Lebensbereichen hat.

Zerstörung Deines Selbstvertrauen

Unser Ziel ist es, immer mehr innere Stärke aufzubauen und mit einem unerschütterlichen Selbstvertrauen durch die Welt zu gehen. Bevor Du Dich darum kümmerst, stelle sicher, dass Du Dein Selbstvertrauen nicht tagtäglich zerstörst.

Wenn Du Dir immer wieder etwas vornimmst, und es dann doch nicht machst, zerstörst Du Dein Selbstvertrauen schneller und heftiger, als dass Du es irgendwie aufbauen könntest. Wie willst Du jemandem vertrauen, der immer wieder ein Versprechen gibt und es dann nicht einhält, es mit Füßen tritt?

Fange also an, all die Dinge umzusetzen, die Du Dir vornimmst und dann ziehst Du die Dinge durch, für die Du noch nicht bereit bist!

„Stay ready so you don’t have to get ready.“

 

Ich freue mich über Dein Feedback!

Beste Grüße, Sebastian 😉